New Fall on the Blog: Fabian Toepel
Wie bist du an die Bloggerposition gekommen?
Seit 2002 beschäftige ich mich intensiv mit Musik und schreibe darüber, erst für das Onlinemagazin Crazewire, das ich mit Freunden 2004 auf deutsch gegründet habe, dann fürs Radio und für das c/o pop Festival. Nebenher habe ich immer gebloggt. Die Idee des New Fall Festivals hat mich direkt begeistert, daher freue ich mich sehr auf eine intensive Konzertwoche.
Hast du besondere Erfahrungen mit Konzerten im Hochkulturrahmen?
Konzerte im klassischen Rahmen fand ich schon immer reizvoll. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Konzerte von Beirut vor zwei Jahren in der Kölner Philharmonie und Sufjan Stevens dieses Jahr in Essen. Besonders Sufjan Stevens dieses Jahr hat mich wahnsinnig begeistert, spätestens als am Ende riesige Ballons von der Decke geflogen kamen. Besonders reizvoll finde ich immer den Clash zwischen den verschiedenen Publikumsschichten und dem Hochkulturpersonal. Freundlich begrüßt zu werden, aus der Jacke geleitet zu werden und muss sich auf einmal an Regeln wie Rauch- und Trinkverbot und Hustenbonbonpflicht halten und bekommt Orte mit die von ihrer Konstruktion und ihrem Klang einfach eindrucksvoll sind.
Worauf freust du dich am meisten?
Am meisten freue ich mich auf Jens Lekman. Ich bin ungefähr zu dem Zeitpunkt Fan geworden als sich Jens eine längere kreative Schaffenspause gegönnt hat. Deshalb wird das Konzert meine Livepremiere sein. Seine bitterbösen Texte versteckt hinter süßesten Melodien funktionieren auf mehreren Ebenen und sind einfach fantastisch.
Jens Lekman
Hast du einen Geheimtipp?
Meine Entdeckung in der Vorbereitung auf das New Fall Festival war wohl Natty. Ich habe seit Jahren keinen Reggae mehr gehört aber seine Musik hat mich sofort begeistert.
Natty
via newfallfestival
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