Marvin Horsch - Lubby

Marvin is on fire. Just a week after publishing the celebrated song “Deen”, he doesn’t feel like resting and gives us with Lubby a fast, trippy song to get into the groove to. Enjoy and watch out for more to come because this boy has just started.

Chilly Gonzales - Pop Music Masterclass

Episode 2:

"Hold On, We’re Going Home" by Drake

Chilly explains modern pop music for 1LIVE. I wish music class was always so entertaining in school.

Oracles - Gazing From Without

live in hamburg tonight and everywhere else soon.

Ja, Panik - Chain Gang

  

How awesome was the Sigur Ros cameo during GOT last night?

(Quelle: consequencesofnotsleeping)

The Notwist - Run Run Run (Ada Remix)

Conrad Kaden - Mavrik Mix #013

Fun times with the Uncanny Valley boys from Dresden last weekend.

Blood Orange - Uncle ACE (Kindness Remix feat. Robert Owens)

Favourite song on the album got remixed.

Michael Mayer - fabric Promo Mix

Remember kids, Mayer knows best!

White Town - Your Woman

Just got reminded of this song from 1996.

Marvin Horsch - Deen

Vor ein paar Wochen haben wir Marvin auf der Straße getroffen und er meinte nur “Jungs, ich habe einen Sommerhit geschrieben.” Und er hatte natürlich recht. Deen ist der perfekte Soundtrack für den Sonnenauf- und untergang für den anstehenden Sommer.

danmeth:

How psyched are you for Mad Men???? 
Here’s a couple drawings I’ve done over the years that were inspired by my favorite TV show. The last four went with a very funny article on Vulture.com about the future of the show. 

Chilly Gonzales explains pop songs. First episode featuring Daft Punks “Get Lucky”. Educating and entertaining at the same time..

popmomente:

Normalität des Besonderen
Dies soll kein Nachruf sein, sondern ein Reminder an viele schöne Abende und persönlich wichtige Momente der letzten zwölf Jahre. Meine Beziehung zum Gebäude 9 begann im September 2002, ich hatte gerade mein Abitur bestanden, arbeitete als Zivi und träumte den Traum so vieler „Almost Famous“ geschädigter Musiknerds, einmal Musikjournalist zu werden und mit Bands auf Tour zu gehen. Der Traum begann Realität zu werden als mein amerikanischer Freund Zach mir die Möglichkeit gab, für sein Onlinemagazin John Mayer zu interviewen, der an diesem Abend im Gebäude 9 spielen sollte. John Mayer hatte zu dieser Zeit in Amerika seine ersten Erfolge gefeiert und mit „Your Body Is A Wonderland“ einen kleinen Hit geschrieben. Der Hype war in Köln jedoch noch nicht wirklich angekommen, weshalb sich das Publikum hauptsächlich aus amerikanischen Austauschstudenten zusammensetzte, die sich freuen durften ihrem Idol so nah zu kommen. Immer wenn ich die Jahre danach von John Mayers Affären las oder seine Auftritte auf den Grammys sah, musste ich an mein allererstes Interview und diesen Abend mit 80 Zuschauern im Gebäude 9 denken.
Zwei Monate später wurde es dann auch musikalisch interessanter, denn Bright Eyes suchte zusammen mit Azure Ray und The Good Life (Zweitband von The Cursive Sänger Tim Kasher) das Gebäude 9 auf. Conor Oberst wurde zu der Zeit aufgrund seiner textlich erschreckenden Offenheit und teils destruktiven Art mit Kurt Cobain verglichen, weshalb er nicht nur alle Interviews abgesagt hatte – auch während des Konzertes immer war ich leicht besorgt um ihn, wenn er wieder versuchte, seine Rotweinflasche zu exen. Das Konzert machte mich endgültig zum Bright Eyes Ultra.

Im Anschluss kaufte mir das „Lifted …“-Album direkt auf Vinyl, eine Platte, die mich immer noch begleitet und an diesen Abend erinnert. Danach habe ich auch das Besondere am Gebäude 9 an der Bar erstmalig beobachten können, als die Musiker im lockeren Plausch mit den Fans den Abend bei einem Getränk ausklingen ließen. Es war die Normalität des Besonderen, die hier von allen Beteiligten geschätzt wurde. Über zwei Jahre später wurde ich erneut durch ein Konzert im Gebäude 9 zum Fan einer Band, denn Arcade Fire hatten sich angekündigt. Auch diesmal erhielt ich den Tipp von meinem Freund aus Amerika. Man munkelte, David Bowie sei in New York auf ihrem Konzert gewesen und sie hatten einen Auftritt bei David Letterman absolviert. Doch in Zeiten vor Youtube war es nicht so einfach, meine Freunde von der Relevanz dieser Band zu überzeugen. Nach drei gescheiterten Versuchen einen Freund zu finden, der mich auf das Konzert begleitet, machte ich mich allein auf den Weg nach Deutz und konnte einen Menschen vor der Tür glücklich machen, der mich mit Geld, Bier und Liebe für das Ticket bezahlte. Das Konzert war umwerfend, angefangen mit dem Auftritt von Final Fantasy (Owen Pallett) bis hin zum euphorischen Auftritt der Band, bei dem der Schweiß von der Decke tropfte und die Wände als Schlaginstrumente genutzt worden. Der Auftritt sollte auch Jahre später noch mein Ass im Ärmel bei jeglicher Musiknerd-Diskussionen auf Festivals werden, nach dem Motto „Ist schon ein guter Auftritt, aber als ich sie damals im Gebäude 9 mit 300 Leuten gesehen habe, das war schon etwas ganz besonderes …“

Von dieser Art von Geschichte haben viele Freunde des Gebäude 9 einige auf Lager. Seien es spontane Akustikgigs auf dem Innenhof, berühmte andere Musiker an der Bar oder auch nur die wundervollen Toiletten. Ich hätte auch von Bon Iver, The Knife, Lana De Rey, Beach House, Timber Timbre, Clap Your Hands Say Yeah, Ben Kweller, CSS, Tomte und vielen anderen Abenden erzählen können, der Tenor wäre derselbe. Es ist die Normalität des Besonderen, die das Gebäude 9 zu einem magischen Ort macht, der sich nicht einfach planen oder umziehen lässt und mir in Köln,noch bevor ich 2006 herzog, einen Anlaufpunkt gegeben hat. Auch wenn der gemeine Ehrenfelder gern über die ach so weite Strecke zum Gebäude jammert, gibt immer noch kaum etwas besseres, als mit Freunden und einem Wegbier bewaffnet ins Gebäude 9 zu pilgern.Fabian Töpel, April 2014
Pop-Momente bei Facebook liken und bei Twitter folgen.
Facebookseite “Rettet das Gebäude 9”

Petition “Erhalten Sie den “Klub Gebäude 9” und den “Kunst und Gewerbehof” am jetzigen Standort!”

Für popmomente habe ich meine persönliche Beziehung zum Gebäude 9 Revue passieren lassen.

popmomente:

Normalität des Besonderen

Dies soll kein Nachruf sein, sondern ein Reminder an viele schöne Abende und persönlich wichtige Momente der letzten zwölf Jahre. Meine Beziehung zum Gebäude 9 begann im September 2002, ich hatte gerade mein Abitur bestanden, arbeitete als Zivi und träumte den Traum so vieler „Almost Famous“ geschädigter Musiknerds, einmal Musikjournalist zu werden und mit Bands auf Tour zu gehen. Der Traum begann Realität zu werden als mein amerikanischer Freund Zach mir die Möglichkeit gab, für sein Onlinemagazin John Mayer zu interviewen, der an diesem Abend im Gebäude 9 spielen sollte. John Mayer hatte zu dieser Zeit in Amerika seine ersten Erfolge gefeiert und mit „Your Body Is A Wonderland“ einen kleinen Hit geschrieben. Der Hype war in Köln jedoch noch nicht wirklich angekommen, weshalb sich das Publikum hauptsächlich aus amerikanischen Austauschstudenten zusammensetzte, die sich freuen durften ihrem Idol so nah zu kommen. Immer wenn ich die Jahre danach von John Mayers Affären las oder seine Auftritte auf den Grammys sah, musste ich an mein allererstes Interview und diesen Abend mit 80 Zuschauern im Gebäude 9 denken.

Zwei Monate später wurde es dann auch musikalisch interessanter, denn Bright Eyes suchte zusammen mit Azure Ray und The Good Life (Zweitband von The Cursive Sänger Tim Kasher) das Gebäude 9 auf. Conor Oberst wurde zu der Zeit aufgrund seiner textlich erschreckenden Offenheit und teils destruktiven Art mit Kurt Cobain verglichen, weshalb er nicht nur alle Interviews abgesagt hatte – auch während des Konzertes immer war ich leicht besorgt um ihn, wenn er wieder versuchte, seine Rotweinflasche zu exen. Das Konzert machte mich endgültig zum Bright Eyes Ultra.

Im Anschluss kaufte mir das „Lifted …“-Album direkt auf Vinyl, eine Platte, die mich immer noch begleitet und an diesen Abend erinnert. Danach habe ich auch das Besondere am Gebäude 9 an der Bar erstmalig beobachten können, als die Musiker im lockeren Plausch mit den Fans den Abend bei einem Getränk ausklingen ließen. Es war die Normalität des Besonderen, die hier von allen Beteiligten geschätzt wurde. Über zwei Jahre später wurde ich erneut durch ein Konzert im Gebäude 9 zum Fan einer Band, denn Arcade Fire hatten sich angekündigt. Auch diesmal erhielt ich den Tipp von meinem Freund aus Amerika. Man munkelte, David Bowie sei in New York auf ihrem Konzert gewesen und sie hatten einen Auftritt bei David Letterman absolviert. Doch in Zeiten vor Youtube war es nicht so einfach, meine Freunde von der Relevanz dieser Band zu überzeugen. Nach drei gescheiterten Versuchen einen Freund zu finden, der mich auf das Konzert begleitet, machte ich mich allein auf den Weg nach Deutz und konnte einen Menschen vor der Tür glücklich machen, der mich mit Geld, Bier und Liebe für das Ticket bezahlte. Das Konzert war umwerfend, angefangen mit dem Auftritt von Final Fantasy (Owen Pallett) bis hin zum euphorischen Auftritt der Band, bei dem der Schweiß von der Decke tropfte und die Wände als Schlaginstrumente genutzt worden. Der Auftritt sollte auch Jahre später noch mein Ass im Ärmel bei jeglicher Musiknerd-Diskussionen auf Festivals werden, nach dem Motto „Ist schon ein guter Auftritt, aber als ich sie damals im Gebäude 9 mit 300 Leuten gesehen habe, das war schon etwas ganz besonderes …“

Von dieser Art von Geschichte haben viele Freunde des Gebäude 9 einige auf Lager. Seien es spontane Akustikgigs auf dem Innenhof, berühmte andere Musiker an der Bar oder auch nur die wundervollen Toiletten. Ich hätte auch von Bon Iver, The Knife, Lana De Rey, Beach House, Timber Timbre, Clap Your Hands Say Yeah, Ben Kweller, CSS, Tomte und vielen anderen Abenden erzählen können, der Tenor wäre derselbe. Es ist die Normalität des Besonderen, die das Gebäude 9 zu einem magischen Ort macht, der sich nicht einfach planen oder umziehen lässt und mir in Köln,noch bevor ich 2006 herzog, einen Anlaufpunkt gegeben hat. Auch wenn der gemeine Ehrenfelder gern über die ach so weite Strecke zum Gebäude jammert, gibt immer noch kaum etwas besseres, als mit Freunden und einem Wegbier bewaffnet ins Gebäude 9 zu pilgern.

Fabian Töpel, April 2014

Pop-Momente bei Facebook liken und bei Twitter folgen.

Facebookseite “Rettet das Gebäude 9”

Petition “Erhalten Sie den “Klub Gebäude 9” und den “Kunst und Gewerbehof” am jetzigen Standort!”

Für popmomente habe ich meine persönliche Beziehung zum Gebäude 9 Revue passieren lassen.

RIP 285 Kent a legendary New York concert venue is shutting down. Seems like Gebäude 9 is everywhere..